Test: Katamari Forever
Die „Katamari“-Franchise hat ihre Wurzeln im Jahre 2004 auf der „PlayStation 2“, als „Namco“ im Rahmen eines Schulprojekts für weniger als eine Millionen US Dollar den Titel „Katamari Damacy“ entwickeln lies. Damals konzentrierte sich das Spiel im Wesentlichen auf ein einfaches Gameplay, viel Spaß und eine Menge Unterhaltung und kann bislang fünf erfolgreiche Titel aufweisen. Nun veröffentlicht der Konzern mit „Katamari Forever“ den sechsten Ableger der Erfolgsreihe und hofft, mit demselben verrückten Gameplay und Humor die gleichen positiven Ergebnisse zu erzielen, wie zuvor.
Vom Regen in die Traufe

Eigentlich wollte der König des Kosmos einen schönen und sorglosen Nachmittag mit seinem Sohn, dem Prinzen, verbringen. Als dieser ihn jedoch darum bittet, ihm zu zeigen, wie man richtig hoch springen kann, geschieht das Unfassbare. Im Vergleich zu dem doch recht kleinen Prinzen ist der König des Kosmos nämlich um ein vielfaches Größer und stößt bei seinem überaus gigantischen Sprung im Weltall mit einem geheimnisvollen und dunklen Kometen zusammen und fällt daraufhin in einen langen und von Amnesie geplagten Schlaf. Um das Unheil jedoch perfekt zu machen, beschließt der kleine Prinz prompt einen Robo-König zu bauen, der in der Zeit der Abwesenheit den richtigen König in allen Aufgabenbereichen vertreten soll. Beim Probestart gerät dieser jedoch völlig außer Kontroller und vernichtet alle Sterne am Himmel. Nun steht der kleine traurige Prinz vor einem gewaltigen Scherbenhaufen und muss sich sowohl um seinen schlafenden Vater als auch um das sternenlose Firmament kümmern.
Katamari Forever beinhaltet insgesamt 34 verschiedene Levels, die teilweise auch aus den Vorgängern der Katamari-Reihe übernommen wurden. Der Spieler betritt im Laufe des Spiels zwei verschiedene Welten, zum einen die Träume des schlafenden König des Kosmos um seine Erinnerungen aufzufrischen und zum anderen versucht man zusammen mit dem Robo-König neue Sterne am Himmel erstehen zu lassen. Die aus dem Prequel übernommenen Levels sind dabei primär in den Erinnerungen des Königs des Kosmos im Schwarz/Weiß-Gewand anzutreffen und werden nach und nach immer bunter und mit Farben gefüllt, sobald die verblassten Erinnerungen wieder zurückkehren.