Test: inFAMOUS 2
Vor rund einem Jahr veröffentlichte Entwickler Sucker Punch den Action-Titel InFamous exklusiv für PlayStation 3. In wenigen Tagen erscheint die Fortsetzung des – im wahrsten Sinne des Wortes – elektrisierenden Abenteuers, wobei abermals Cole MacGrath den Hauptdarsteller mimt. Uns erreichte bereits einige Zeit vor der geplanten Veröffentlichung am 10. Juni 2011 die Test-Version zu InFamous 2.
Trotz der heute startenden E3 in Los Angeles haben wir alles stehen und liegen gelassen und den Titel ausführlich unter die Lupe genommen. Alle Infos zum Spiel, unser Fazit und die abschließende Wertung findet ihr in unserem Review.
New Marais
Empire City, Schauplatz des ersten Teils, liegt in Schutt und Asche. „Die Bestie“, eine Kreatur gigantischen Ausmaßes hat die Heimatstadt unseres Helden kurzerhand ins Chaos gestürzt und hunderttausenden Bewohnern mit einem sprichwörtlichen Fingerschnips den Gar ausgemacht. Coles verzweifelter Versuch, die Bestie aufzuhalten, verpufft im Nichts. Die letzte Rettung liegt in der Flucht nach New Marais, dem neuen Handlungsort in InFamous 2. In der Südstaatenmetropole soll sich der Schlüssel zu Coles verlorenen Kräften befinden, so dass ihr fortan alles daransetzt, diese zurückzugewinnen, um der Bestie mit einer reellen Chance entgegentreten zu können. New Marais ist übrigens an New Orleans angelehnt. Neben einem in Nebel gehüllten Sumpfgebiet erwarten euch ein heruntergekommenes Rotlicht- und das französische Viertel. Die Stadtteile sind nicht von Anfang an begehbar. Cole muss sie erst mit Strom versorgen, um sie betreten zu können. Einmal freigeschaltete Gebiete sind wie in GTA oder Assassin’s Creed aber jederzeit freibegehbar.
Obwohl die Flucht aus Empire City zunächst glückt, bleibt keine Zeit zum Durchschnaufen, da sich die Bestie einerseits ihren Weg nach New Marais bahnt und auf der anderen Seite die örtliche Miliz bereits darauf wartet, euch das Leben möglichst schwer zu machen. Glücklicherweise sind euch aber nicht alle Bewohner von News Marais feindlich gesinnt. Mit etwas gutem Willen könnt ihr sogar die beheimatete Polizei oder die zivile Bevölkerung auf eure Seite ziehen. Wie im Vorgänger bleibt euch das aber auch in InFamous 2 selbst überlassen. Nach wie vor könnt ihr entweder als heiliger Samariter auftreten oder dem Ruf eines gnadenlosen Dämons gerecht werden. Abhängig von der Tendenz eurer Gesinnung schalten sich bestimmte Missionen frei, während andere geblockt werden und von da an nicht mehr zugänglich sind. Kenner des Vorgängers wird dieses System noch gut in Erinnerung sein.