Hands On: PlayStation Vita
Am gestrigen 26. Januar war es endlich soweit und erste Pressevertreter durften selbst Hand an die finale Version der am 22. Februar erscheinenden deutschen Fassung der PS Vita anlegen. Wir ließen uns natürlich nicht zweimal bitten und folgten Sony’s Ruf nach Köln um nicht nur die Hardware sondern auch die Starttitel genau unter die Lupe zu nehmen, denn wir wissen: jede Konsole ist nur so gut wie ihre Spiele!
Ein starkes Stück Technik
Es steht außer Frage, das Sony die PSVita mit den feinsten Komponenten ausgestattet hat. Neben den „offensichtlichen“ Qualitäten wie dem 5 Zoll OLED Multitouch Screen mit einer Auflösung von 960x544 Pixeln, dem Touchpad auf der Rückseite, den analogen Dualsticks, zwei Kameras, einem Mikrofon sowie den Stereo-Lautsprechern hat die neue „Hosentaschen-PlayStation“ noch jede Menge weitere Qualitäten. Apropos Hosentasche… die PSVita ist mit ihren Abmessungen von 182,0 x 18,6 x 83,5 mm (B x H x T) nicht wirklich für selbige geeignet, es sei denn, ihr gehört zu den Trägern ausgedehnter Baggypants.
Bevor wir uns jedoch den inneren Werten widmen, möchten wir das Gerät noch ein wenig von außen betrachten. Die PSVita macht einen durchweg hochwertigen Eindruck. Alle Buttons vermitteln ein sehr gutes Feedback, speziell die neuen Dualsticks sind eine große Verbesserung gegenüber des Schiebepads der PSP. Lediglich der obere Schacht der Spielekarten bzw. dessen Abdeckung vermittelt einen zwiespältigen Eindruck. Um ein neues Spiel einzulegen bzw. das aktuelle zu entnehmen, muss mit dem Fingernagel eine Plastikabdeckung gelöst werden. Hat man sie geöffnet, hängt der Deckel an zwei Plastiklaschen, die nur wenig Vertrauen erwecken können. Wir sind gespannt, wie sich diese „Klappe“ im Alltagsgebrauch bewähren wird.