Test: Splinter Cell Trilogie HD Classic
Die Splinter Cell-Reihe hat sich über die Jahr kontinuierlich weiterentwickelt, oder sagen wir’s mal so: Sam Fisher ist mit der Zeit deutlich gereift! Diese Entwicklung lässt sich sehr gut an den ersten drei Spielen ablesen. Von Teil eins zu Teil drei ist es ohne Frage ein sehr großer Schritt, besonders in grafischer Hinsicht.
Geschichtsstunde mit Sam Fisher
2002 erblickte Sam Fisher das Licht der Videospielwelt und seitdem hat der Agent einen festen Platz im Schleich-Genre inne. Seinerzeit begeisterte Sam Kritiker und Fans gleichermaßen mit toller Grafik, intelligentem Gameplay und einer tollen Grafik. Zwei Fortsetzungen folgten, die neue Features beisteuerten, unter anderem einen Multiplayer-Modus, und das Spiel stetig verbesserten. Selbst nach relativ langer Zeit haben die drei Titel - Tom Clancy's Splinter Cell, Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow und Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory –nichts von ihrer Faszination verloren und da der Preis äußerst fair ist (circa 20 Euro/Amazon.de; Stand 13.10.2011), sollten Fans des Genres unbedingt zugreifen.
Die Jahre sind jedoch nicht spurlos an den Spielen vorbeigegangen. Besonders der erste Teil wirkt doch sehr veraltet, insbesondere die Animationen und die Grafik an sich sehen teilweise sehr altbacken aus. Daran kann auch die hochauflösenden Texturen nichts ändern. Insgesamt machen die drei Spiele, besonders der dritte Teil, optisch zwar um einiges mehr her als ihre „alten“ Vorbilder, eine grafische Offenbarung darf man aber nicht erwarten. Auf die 3D-Unterstützung kann man auch getrost verzichten, da die grafischen Schwächen in diesem Modus noch deutlicher hervorstechen. Diese Mängel sind aber verschmerzbar, schwer wiegt da schon, dass der Multiplayer-Modus fehlt. Warum nur Ubisoft?