Test: Everybody's Golf
Die Spielkonsolen machen Golf zu einem wahren Breitensport, denn der Mix aus Entspannung und Strategie zieht in den heimischen Wänden fast genauso gut wie auf dem Golfplatz. Die Everybodys Golf-Serie gehört neben dem „seriösen“ Genrekollegen aus dem Hause EA zu den erfolgreichsten Golfspielen überhaupt und hat es mit der aktuellen PSVita-Version immerhin auf zehn Fortsetzungen gebracht. Das Geheimnis des Erfolgs: nahezu perfekte Spielbarkeit gepaart mit knuddeliger Manga-Optik.
Unverändertes Geheimrezept
Die Einleitung verrät bereits, worum es im wieder einmal klar „Japanisch angehauchten“ Sportspiel geht. Everybodys Golf für PSVita gibt sich dabei ebenfalls so einsteigerfreundlich wie die bisherigen Serienableger und orientiert sich grafisch und inhaltlich an dem 2008 erschienenen PS3-Bruder.
Auch bei der portablen Version des „Golfs für jedermann“ stehen insgesamt 36 Herausforderungen bereit, die auf sechs unterschiedlichen Golfplatzen angesiedelt sind. Jeder Golfplatz verfügt zudem über drei Spiel-Layouts, die jeweils aus den ersten, bzw. den zweiten neun oder allen achtzehn Löchern bestehen.
Als Spielmodi gibt es die bekannten Einzelspieler und Mehrspieler-Modi wobei letzterer nochmals ordentlich „aufgebohrt“ wurde. Everybodys Golf für PSVita ist der erste Teil der Serie, der rundenbasierte Mehrspieler-Matches mit bis zu 30 Spielern ermöglicht. Ähnlich wie beim Schach kann hier jeder Spieler seinen Schlag abgeben und erwartet dann die „Züge“ der Mitspieler.