Test: Der Unglaubliche Hulk
Und wieder ein Spiel zur Verfilmung eines Comics. Wie zu vermuten, handelt es sich hierbei um einen Wiederholungstäter: Was ist grün, springt wild umher und klingt so, als ob es ständig aufstoßen würde? Nein, kein Frosch mit Sodbrennen, sondern der unglaubliche Hulk. Warum er so unglaublich ist, steht auf einer anderen Seite geschrieben. Wir haben uns passend zum neusten Kinostreifen die entsprechende Versoftung von Edge of Reality und SEGA genauer angesehen. Ist das Spiel unglaublich gut, oder eher unglaublich mies?
Hulk ist der Stärkste!

Das Spielprinzip des unglaublichen Hulks nimmt – wie zu erwarten war – die gigantische Stärke des grünen Muskelbergs als zentrales Feature und baut darauf auf. Nach dem linearen Einstiegslevel, in dem ihr aus einer Militärbasis flieht und die Steuerung kennenlernt, steht ihr inmitten einer riesigen, offenen Stadt (New York City). Von hier aus zieht ihr in bester Open-World-Manier durch die Straßen und nehmt Missionen an, oder sucht einfach die diversen versteckten Items. Dabei könnt ihr so ziemlich alles kurz und klein schlagen, ganz wie es euch beliebt. Autos, Bäume, Laternen, Radarschüsseln, Brücken und sogar ganze Häuserblöcke können euren Schlägen nicht wirklich etwas entgegensetzen. Haben diese genug eingesteckt, brechen sie in sich zusammen und es bleibt nur noch eine rauchende Ruine übrig. Einzelne Teile könnt ihr natürlich auch aufheben und als Schlagwaffen, Schilde oder Wurfgeschosse verwenden. Im Übrigen lassen sich auch Passanten aufnehmen, verprügeln und durch die Gegend feuern, aber sie stehen im Gegensatz zu ihren bösen Counterparts immer wieder brav auf und rennen panisch vor euch davon.
Durch euer aggressives Verhalten lädt sich der so genannte Ragebalken auf, mit dessen Hilfe ihr spezielle Fähigkeiten, die ihr im Verlauf des Spiels erlangt, anwenden könnt. Zu Beginn ist es möglich, Wunden selbst zu heilen, später könnt ihr zum Beispiel einen „alles-in-näherer-Umgebung-zerstörenden-Riesenklatscher“ ausführen.