Test: Gran Turismo PSP
Lange haben Rennspiel-Fans warten müssen. Noch länger stand noch nicht einmal fest ob es überhaupt erscheint. Nun ist es endlich soweit: Gran Turismo fü die PSP steht in den Läden. Wir haben dem Racer mit der Edel-Optik in unserer Review unter die Haube geschaut.
Das große Rennen

Die erste Session in Gran Turismo für die PSP beginnt mit einer Suche: Wo zum Teufel ist der Karriere-Modus hin? Kurze Antwort: Gibt keinen. Das Spiel setzt nach jedem absolvierten Einzelrennen einen neuen Renntag an. Diese Einzelrennen könnt ihr ganz nach euren Wünschen gestalten. Strecke, Fahrzeuge, Schwierigkeitsgrad, Rundenanzahl und vieles mehr – das Spiel lässt euch in dieser Hinsicht wirklich sehr viel Freiraum. Diese Wettbewerbe bringen euch – je nach Platzierung – Credits ein, die ihr in neue Wagen investieren könnt. Eine Möglichkeit eure Gefährte mit neuen Motoren, Bremsen oder Reifen zu tunen gibt es nicht.
Im Singleplayer stehen mit „Zeitrennen“ und „Drift-Rennen“ zwei altbewährte Modi zur Option. Jedoch bringt nur Letzterer auch Credits ein. Zu guter letzt könnt ihr euch an sogenannten Herausforderungen versuchen, die in von A bis I in insgesamt neun Klassen unterteilt sind. Wobei A die leichteste Stufe darstellt. Auch hier gibt es je nach Gold-, Silber-, oder Bronze-Platzierung unterschiedlich viel virtuelle Währung abzustauben. Insgesamt stehen im Spiel 35 Strecken zur Auswahl.
Multiplayer-Fans müssen sich mit einem simplen Ad-Hoc-Modus zufrieden geben. Darüber hinaus können Wagen, wie aus anderen Teilen bereits bekannt, verkauft und getauscht werden. Durch die geringe Verbreitung der PSP in Europa dürfte eine Multiplayer-Session also eher Seltenheitswert haben. Auch die nette Idee mit dem KI-Fahrer nützt da nicht viel: In Ad-Hoc-Rennen könnt ihr einen computergesteuerten Fahrer für euch antreten lassen, den ihr durch Einzelspieler-Rennen hochzüchten könnt.