Test: Virtua Tennis 3
Dreamcast-Besitzer dürften noch sehr viele positive Erinnerungen mit der Virtua Tennis-Reihe verbinden, aber ebenso auch Besitzer des PSP-Ablegers. Nachdem die Automatenversion bereits einige Zeit lang erhältlich ist, folgt nun auch die Version für die Heimkonsolen, allerdings hat Sega den Titel für die PS3 und 360 noch einmal kräftig aufgebohrt, zumindest was den Umfang angeht. So stehen dem Spieler nun auch weibliche Tennis-Helden zur Verfügung, darunter auch Martina Hingis. Wie sich Virtua Tennis 3 aber letztlich wirklich auf der PS3 schlägt, klären wir nun in unserem ausführlichen Testbericht.
Treffen mit den Stars der Tennis-Szene

In Teil 3 der VT-Serie sind viele der bekanntesten Stars aus der Tennis-Szene vertreten, darunter etwa Roger Federer, Sharapova, Martina Hingis oder Tommy Haas. Wer also besonderen Wert darauf legt in Einzelspieler-Matches oder Turnieren in die Haut seines Lieblingshelden aus dem Rasensport zu schlüpfen, dürfte sehr wahrscheinlich bestens bedient werden. Doch den Hauptreiz eines Sporttitels - egal ob Autorennen oder Tennis - stellt auch hier der Karriere-Modus dar. In „Virtua Tennis 3“ hört dieser dabei auf den Namen „World Tour“-Modus. Da man aber eben in diesem ganz unten in der Rangliste und Tennis-Welt anfängt und sich erst einen Namen machen muss, geht es erst einmal daran ein passendes Alter-Ego zu erstellen. Dabei halten sich allerdings die Veränderungsmöglichkeiten in ziemlich engen Grenzen.
Hat man nun aber dennoch seinen kommenden Tennis-Star erschaffen und einen Namen gewählt, findet man sich auf der altbekannten und nur leicht überarbeiteten Globusansicht wieder. Hier hat man nun die Auswahl zwischen diversen Mini-Spielen, welche verschiedene Fertigkeiten eures Recken verbessern, einer Art Trainerschule, dem Eigenheim, sowie diversen Turnieren. Die erste Anlaufstelle sollte dabei tunlichst die eine oder andere Trainingseinheit sein, denn zu Beginn ist der eigene Tennisspieler alles andere als flink oder gar mit harten Schlagvarianten gesegnet. Egal welche Form des Trainings man bevorzugt, also lieber nach Anweisungen des Trainers etwa Bälle zu returnieren oder aber sich in den erwähnten Minigames zu vergnügen.