Test: Heavy Rain
„Quantic Dream“ hat vor vier Jahren, im Februar 2006, mit den Entwicklungsarbeiten an „Heavy Rain“ angefangen und seit der Ankündigung auf der „E3“ im selben Jahr wurde der Titel für die „PlayStation 3“ heiß erwartet. Nach dem eher mäßigen „Fahrenheit“ möchte das Entwicklerteam nun endlich wieder einen durchschlagenden Erfolg mit dem Exklusivtitel einfahren. Die Weichen dafür sind gestellt. Mit gestochen scharfer Optik, einer gigantischen Story und einem komplett neu designten Gameplay könnte dies auch gelingen. Bleibt jedoch abzuwarten, wie der „spielbare Film“ bei den Anhängern ankommt.
Wie weit würdest du gehen, um jemanden zu retten, den du Liebst?

Eine Stadt an der Ostküste der USA wird von dem „Origami-Killer“ terrorisiert, der Kinder im Alter von 9-13 Jahren von öffentlichen Plätzen entführt dessen Opfer jeweils vier Tage nach ihrem Verschwinden ertrunken in einer Regenpfütze aufgefunden werden. Die scheinbar einzigen Hinweise: eine Origami-Figur und eine Orchidee, die bei sämtlichen Leichen gefunden werden.
Die Öffentlichkeit ist in Angst und Schrecken versetzt und die Behörden können der Pressekeinen Verdächtigen präsentieren. Jetzt ist auch noch ein weiteres mögliches Opfer verschwunden: Shaun Mars. Die Uhr tickt und Beklemmung und Verdächtigungen machen sich breit. Genau in dieser Zeit geraten vier grundverschiedene Menschen in den Strudel der Ermittlungen – jeder folgt eigenen Spuren auf der verzweifelten Suche nach Shaun.