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Packshot: Tom Clancy's Rainbow Six: Siege

Test: Tom Clancy's Rainbow Six: Siege

Test Seite 1  |  Fazit


Schon mit dem Erscheinen des ersten Ablegers von Rainbow Six, Ende der 90er auf Playstation 1, war klar, wer hier einfach drauf losballert, wird keinen Spaß haben. Taktik, sich Zeit nehmen und langsames vorantasten war der Schlüssel zum Erfolg. Ob dies auch beim neuesten Ableger der Serie gilt und wie sich das Spiel schlägt erfahrt ihr im Test.


DER START
In einem stimmigen Intro teilt uns eine Dame mit, weshalb wir in einem Spezialkommando sind und wie wichtig wir für dieses sind. Wer nach der Installation von Rainbow Six direkt in die Multiplayer Spiele einsteigen möchte sei gewarnt: Das wird nichts geben.

Wir empfehlen unbedingt die 3 Video-Tutorials anzuschauen und danach die 10 Einzelspielsituationen durchzuspielen um die umfangreiche Spielmechanik zu erlernen, nur so ist ein erfolgreiches Vorgehen auch später im Multiplayer möglich. Vor allem gibt es dafür schon Punkte, mit denen man seinen Operator im Spiel freischalten kann.




OPERATOR
Der Operator ist die Spielfigur, die ihr im Einsatz übernehmt. Aktuell stehen Einheiten der britischen SAS, dem amerikanischen FBI, dem französischen GIGN, den russischen SPEZNAS und der deutschen GSG9 zur Verfügung. Jedes Spezialkommando hat 2 Angreifer und 2 Verteidiger zur Auswahl.

Dies gibt eine Gesamtzahl von 20 verschiedenen Operatoren. Diese unterscheiden sich alle im Aussehen, ihrer Waffen und ihrer Specials. Diese können jedoch nicht frei gewählt werden, da diese vor dem Einsatz mit den erspielten Punkten freigeschaltet werden müssen.

Wichtig: Mit den Punkten mindestens einen Angreifer und einen Verteidiger kaufen, da ansonsten mit einem REKRUT gespielt werden muss, der nicht ganz optimal ist. Die Ausrüstung der Operatoren lässt sich dem Operator entsprechenden Ausrüstungsgegenständen, individuell anpassen. So kann das Design, der Lauf, Griff und vieles mehr angepasst werden.




TUTORIAL als VIDEO
Bei den 3 Video-Tutorials bekommen wir erklärt, was die Verteidiger und die Angreifer jeweils in Petto haben. So können die Verteidiger zum Beispiel Türen und Fenster mit Holz verbarrikadieren und auf diesen in begrenzter Menge, spezielle Metall-Barrikade anbringen. Zu guter letzte legen die Verteidiger noch Stacheldraht vor die Fenster und deponieren Sprengfallen.

Den Angreifern ist es möglich auf verschiedene Arten Türen und verbarrikadierte Fenster einzureisen oder zu sprengen. Auch die jeweiligen Baumaterialen eines Hauses werden in Rainbow Six Siege berücksichtig, so ist es möglich durch Holzwände und dünnen Ytong-Wänden zu schießen. Die Einschusslöcher in den Wänden bleiben bestehen und es ist möglich durch diese den Raum zu erkunden. Aber nicht nur durch Wände ist dies möglich, sondern auch durch die Decke und den Boden, dies macht die Häuserkämpfe ganz schön fordernd, da aus allen Richtungen der Gegner kommen kann.


SITUATIONEN
Situationen sind Einzelmissionen, die einen auf den Multiplayer Einsatz vorbereiten. Wer Erfolg haben möchte, sollte auch alle 10 Situationen durchspielen. Vor allem ergeben diese Situationen Punkte, mit denen für den Multiplayer die gewünschten Operatoren freigeschaltet werden können.

Ob ein Flugzeug zu checken, eine Geisel befreit, als Scharfschütze seinen Einsatz durchzuführen, alle Situationen haben einen recht hohen Anspruch, erfolgreich absolviert zu werden. Wer denkt, ein Taktik-Shooter Experte zu sein, sollte auf realistisch testen, frei nach dem Motto, nur die Harten kommen in den Garten, denn der Modus auf „Realistisch“ ist wirklich nur für ganz wenige geschaffen. Extrem langsames Vorgehen mit einer Engelsgeduld verbunden ist hier Voraussetzung.




MULTIPLAYER
Das Herzstück von Rainbow Siege ist ganz klar der 5 vs. 5 Multiplayer Modus. Dieser ist ohne Rangliste und mit möglich. Der Ranglistenmodus ist jedoch bis Level 20 nicht verfügbar. Weiterhin gibt es noch den Terroristen-Modus, bei dem man Solo oder mit bis zu 4 weiteren Mitstreitern, der KI auf den Pelz rücken darf. Gerade am Anfang macht dieser Modus Sinn, da hier recht einfach Punkte und Erfahrung gesammelt werden können.

Wer den 5v5 Multiplayermodus startet, kommt dann zum eigentlichen Kern des Spieles. Bevor es losgeht gilt es seinen Operator zu wählen und wenn alle ausgewählt haben darf das Spiel beginnen. Wer bei den Angreifern ist, darf mit einer ferngesteuerten Boden-Drohne die Gegend des Feindes auskundschaften um festzustellen, wo sich das Einsatzziel befindet.

Weiterhin lässt sich so schon der eine und andere Vorteil auskundschaften der im späteren Gefecht zu Trage kommen kann. Die Verteidiger verbarrikadieren währenddessen die Türen und Fenster und legen Fallen aus.Nach der 30-sekündigen Vorbereitungsphase geht dann die 3 Minütige Aktion los.

Eine Unachtsamkeit, und das Spiel kann nach einer Minute beendet sein. Respawn gibt es nicht, wer das zeitliche gesegnet hat, ist aus dem aktuellen Match erst mal raus und kann über die Kamera das restliche Match betrachten.

Durch die 20 Unterschiedlichen Operatoren und dem Zufallsprinzip, was wo in den Gebäuden getan werden muss, spielt sich kein Match gleich. Auch wenn Rainbow Six Siege ein echtes Teamspiel ist, geht die Abstimmung auch ohne Headset gut von statten. Wer 4 Freunde hat und gemeinsam mit Headset auf Tour geht, hat das Maximum an taktischem Teamplay.

Die Maps drehen sich hauptsächlich um Häuser und wenig Außen-Gelände. Diese sind jedoch sehr überlegt entwickelt worden und bieten viele Wege um an das Ziel zu kommen. Zu jedem Zeitpunkt hat man das Gefühl, dass die Maps nicht zu groß und nicht zu klein für ein 5 vs. 5 sind.



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07.12.2015 : Kyle Tropf
Über den Autor:  
Spielt seit: 1981
Spielt auf: PS4, XboxOne, PS3, Xbox 360
 


Kommentare


Kommentare (25)
UnLeAsIIeD
UnLeAsIIeD
Frisches Bildmaterial zum Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege steht bereit
Ausserdem find ich das Spiel ja nicht unbedingt schlecht. Ich persönlich finde halt nur, das manches einfach nicht in ein R6 passt. Und damit stehe ich nicht alleine da, sobald man sich mal die reddit-page von R6 anschaut. Manches wurde halt auf Kosten der IP vercasualisiert. Sieht man heutzutage bei fast jedem Spiel.

Aber ist ja nun auch wurscht. Du hast deine Sicht der dinge und ich meine.

05.04.2015 | 16:52 Uhr

UnLeAsIIeD
UnLeAsIIeD
Frisches Bildmaterial zum Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege steht bereit
Schon okay,für dich ist es die Erlösung und für Leute die R6 Veteranen sind eben nicht. Hätten wir das geklärt. Trotzdem hat das Spiel potential solange man es richtig macht.

05.04.2015 | 16:43 Uhr

codgamer
codgamer
Frisches Bildmaterial zum Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege steht bereit
Ich frage mich bloß wirklich was du für vorstellungen gegenüber einem taktik shooter hast , aber warum soll ich mit dir diskutieren bringt anscheinend zu eh nix.

Wenn dir doch alles viel zu viel geballere ist warum zockst du überhaupt dann ein shooter ,geschweige den einen Taktik shooter ?

und dass hat noch lange nichts mit Casual zu tun.

05.04.2015 | 13:17 Uhr

UnLeAsIIeD
UnLeAsIIeD
Frisches Bildmaterial zum Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege steht bereit
Ich bin schon gespannt auf das Spiel, fürchte nur das es viel zu Casual wird wie jüngst die Battlefield reihe. Wie gesagt wenn es einen Hardcore-Modus gibt in dem das alles ausgeschaltet ist, werde ich es mir iwann später mal holen. Ersteindruck bleibt leider enttäuschend.

04.04.2015 | 19:32 Uhr


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