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Packshot: Resistance: Burning Skies

Test: Resistance: Burning Skies

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Ego-Shooter auf dem Handheld? Das klappt doch niemals. Bis vor einiger Zeit stimmte das auch in den meisten Fällen. Mit dem Einzug der PlayStation Vita in die Händlerregale schaut es da allerdings schon ein wenig anders aus. Grund genug für Sony, um die zugkräftige Reihe Resistance auf das mobile System zu befördern. Doch gelingt der Ausflug?


Feuer frei
Vor nicht allzu langer Zeit wurde der dritte Teil der Resistance-Trilogie für die PlayStation 3 veröffentlicht. Damit wurden die meisten noch offenen Fragen rund um die Bestienplage geklärt und Fans der Serie haben einen recht würdigen Abschluss bekommen. Trotzdem gibt es immer noch ein wenig mehr zu erzählen. Resistance: Burning Skies handelt daher auch im gewohnten zeitlichen Rahmen und versetzt den Spieler ein weiteres Mal in den Körper eines neuen Protagonisten. Dieses Mal nimmt mal Vorlieb mit einem mehr oder minder gewöhnlichen Feuerwehrmann. Tom Riley rettet eigentlich eher Katzen von Bäumen oder Menschen aus brennenden Gebäuden, doch bereits während der ersten Mission geht es voll zur Sache.

Beim Durchpflügen eines in Flammen stehenden Umspannwerks kommt es nämlich zum Angriff der sogenannten Bestien. Alien-artige Wesen, die zwar keinen Charme, dafür allerdings jede Menge Unheil versprühen. Der Protagonist überlebt trotz dieser unschönen Überraschung und schließt sich nach wenigen Augenblicken dem Widerstand an. Er ist einer der Männer, die den anderen Menschen auf Staten Island die Flucht von der Insel und damit die Chance auf ein zukünftiges Leben ermöglichen. Ein wahrer Held könnte man also sagen.

Doch während man Helden mit Ecken und Kanten oftmals zu schätzen weiß, kann Tom Riley nicht gerade mit Tiefgang überzeugen. Der Feuerwehrmann, der kurzerhand zur Waffe greift und selbstlos andere Menschen aufopferungsvoll umkämpft, bleibt am Ende ein wenig blass. Die Handlungen fast aller Figuren wirken ein doch zu aufgesetzt, weshalb die Story keine richtigen Höhepunkte erreichen kann. Ohnehin gibt es für Fans der Serie nur wenig Neues zu entdecken. Die Präsentation der Handlung kann sich dank der hübschen optischen Gestaltung der Zwischensequenzen dagegen durchaus sehen lassen.



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28.06.2012 : Daniel Dyba
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